NaNoWriMo 2019

by - November 30, 2019

Nanowrimo 2019

Okay, das hier wird eine Enttäuschung.

Ich habe es nämlich dieses Jahr nicht geschafft, 50.000 Wörter zu schreiben. Aber wisst ihr was? Das ist gar nicht schlimm. Es ging ja gar nicht ums Gewinnen, sondern um den Spaß an der Sache, aber selbst der war am Ende nicht mehr vorhanden.
Aber gucken wir uns das doch mal genauer an.

Das erste, was mir irgendwie ziemlich die Laune verhagelt hat, war die Seite des NaNoWriMo. Die haben sie nämlich rund einen Monat vorher komplett umgestaltet und dann hatte sie auch während des Events so viele Bugs, dass ich es irgendwann leid war. Irgendwann in der ersten Woche wurde mein bisheriger Wordcount gelöscht. Ich habe ihn nachgetragen, was dann so aussah, als hätte ich an einem Tag über 8k geschrieben. Und sowas nervt. Noch dazu wurde mein Cover nicht hochgeladen, meine Buddies waren zweimal weg (und sind es jetzt vermutlich immer noch) und Badges wurden nicht vergeben.

Aber okay, das ist nur eine Webseite. Dann schreib halt unabhängig davon weiter. Ist doch egal.
Ja. Aber auch das hat nur so semi-gut funktioniert.
Bis zum 6.11. lief es eigentlich noch ganz gut. Ich habe jeden Tag geschrieben, vor allem am Wochenende mehr als die geforderten 1667 Wörter pro Tag. Und dann musste ich von Mittwoch bis Freitag jede Woche den Praktikanten auf der Arbeit betreuen. Danach war ich abends so durch, dass ich gar nichts mehr gemacht habe.
Die Woche drauf wieder: Samstag viel, Sonntag viel, Montag und Dienstag gerade so das Soll, den Rest der Woche nichts. Das war aber auch die Ich-habe-eine-Erkältung-lasst-mich-alle-in-Ruhe-Woche.
Die nächste Woche: Samstag bis Mittwoch lief es gut. Danach nicht mehr so, um nicht zu sagen gar nicht. Da lag mein Rückstand schon bei 5.595 Wörtern. Das geht eigentlich noch, wenn man sich einen ganzen Tag hinsetzt und schreibt. Wenn man motiviert ist. Aber ich war nicht motiviert.
Sonntag dann: Irgendwas um die 10k Rückstand. Da kam allmählich Beklemmung in mir auf, aber auch der Wille, das zu schaffen. Das geht. Man kann 10k an einem Tag schreiben. Mein höchster Wert liegt irgendwo bei 7k, und danach war ich tot, aber ich wollte es wenigstens versuchen. ich schaffte 4,3k. Nicht mal annähernd genug, um es noch rechtzeitig zu schaffen, zumindest nicht an diesem Tag. Egal, dachte ich, dann schreibst du eben unter der Woche jeden Tag ein bisschen mehr.
Montag klappte das auch noch, ab Dienstag hatte ich keinen Bock mehr, mich diesem Druck überhaupt noch auszusetzen (ich hätte pro Tag 2,6k schreiben müssen, um es noch zu schaffen) und habe da den NaNo für mich selbst für beendet erklärt.

Wie gesagt, ich habe insgesamt 37k geschrieben, die ich gut gebrauchen kann, weil es sich um Wörter zum zweiten Teil von Indian Gods handelt, aber ich lasse mich nicht mehr unter Druck setzen. Dann sind es diesen Monat eben keine 50k geworden. Vielleicht gelingt mir das ja wann anders.

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